vollvorn

Prinzessin Fisch (1883)

In Werke on 1. Juni 2011 at 6:21 pm

Alles begann für mich im Jahre 1983. Mein erstes Buch von Wilhelm Raabe hieß Prinzessin Fisch. Eine arge Langweilerei. Ich hatte keinerlei Vorstellung was mich erwartete. Doch bald sah auch ich alles im Zusammenhang der Dinge und ich habe das Buch durch gelesen. Irgend etwas muß mich fasziniert haben, denn sofort danach griff ich zu dem nächsten Raabe Bändchen und dann ging es Schlag auf Schlag.

Fast dreißig Jahre später sitze ich in Thailand am Chinesischen Meer und habe die Reclam Ausgabe wieder in der Hand. Da haben Sie sich ja einen der größten und schwersten Diamanten im Werk Wilhelm Raabes ausgesucht, sagte damals ein alter Kollege zu mir. 1980 war diese Ausgabe erschienen, immerhin sechzig Jahre nach der letzten Einzelausgabe. Dabei ist es ein Thema das jeden betrifft, eine Pubertätsgeschichte. Heide Eilert hat dazu ein gutes Nachwort geschrieben. Im Kopf hatte ich nur noch das Bild der mexikanischen Schönheit im bodenlangen Kleid in Nachbars Garten. Wichtig ist, wie bei vielen Raabe Texten, die Humanität der sogenannten einfachen Leute. Hier sind es der alte Bruseberger und seine Meisterin, die Witwe Schubach.

Kurios ist es, dem Enkelkind in Thailand, den nicht mehr ganz aktuellen Ausruf der Bewunderung „kolossal“ beigebracht zu haben. Zu Raabes Zeiten noch up to date.auf der Terrasse am Chinesischen Meer

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