vollvorn

Unruhige Gäste (1885)

In Werke on 12. Juni 2011 at 5:40 pm

“ Die Welt ist eine harte Nuss zu knacken, und wenn man sie aufhat, ist sie hohl.“ Der junge Herr Pfarrer kommt mit sich und seinem Leben und seinem Beruf in dem einsamen Harzdorf nicht zurecht. Die Menschen um ihn herum und Gott in der Höhe, zu beiden findet er keinen Zugang. Seine Studienfreund, ein Mann von Welt, kommt vorbei und regelt ohne viel Nachdenken die Probleme des Pfarrers und schafft dadurch ungewollt neue. Allein die junge Schwester des Pfarrers ruht in sich selbst und in Gott und findet so die Kraft die Aufregungen des Sommers zu überstehen. Es überrascht mich als Raabe eine direkte Verbindung „Zum Wilden Mann“ herstellt. Die Welt ist schlecht und nur in seltenen Augenblicken wagt sich das Gute vor. Ein Buch das unruhig macht und doch ein Lesevergnügen ist.

Mein Exemplar stammt aus einer Pfarrbibliothek, die es ins Lutherhaus in Eisenach verschlagen hat und von dort in die 1 Euro Krabbelkiste.

Evangelische Verlagsanstalt Berlin 1961.  Ausgabe für die Deutsche Demokratische Republik. Verkauf in Westberlin und Westdeutschland nicht gestattet. Kritisch durchgesehene Ausgabe von Prof. Dr. Karl Hoppe. Ln. Oktav mit Schutzumschlag. Ein Zeitdokument

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